Die Perserkatze erweist sich in vielerlei Hinsicht als ungemein edle jedoch auch pflegebedürftige Katzenrasse und ist daher nicht für jeden Katzenhalter geeignet! Grundsätzlich zeichnen sich Perser durch einen sehr ruhigen unzugänglichen Charakter aus, sind jedoch bezüglich eventueller Störungen durch andere Tiere oder auch Kinder teilweise etwas empfindlich. Jeder Katzenfreund, der sich eines dieser recht teuren Tiere anschaffen möchte, sollte sich umfangreich über die nicht geringe Bedürfnisse der Perserrasse informieren.

Auch die Perserrasse braucht Zuwendung

Häufig werden Katzen der Perserrasse als etwas eigenwillig, zurückgezogen und unpersönlich empfunden. Dies mag bei vielen Perserkatzen zwar zutreffen, jedoch sind auch diese Tiere bezüglich eines gesunden sozialen Umfeldes auf die Interaktion und auf den Kontakt mit ihrem Katzenhalter angewiesen. Perserkatzen können ohne Probleme alleine gelassen werden, sollten jedoch auch das Gefühl bekommen, dass der Katzenhalter für sie da ist, sie wahrnimmt und ihre Bedürfnisse nach Zuneigung und Streicheleinheiten erfüllt. Hierbei ist ein gesundes Mittelmaß die ideale Lösung, da eine überzogene Zuwendung bei diesen sensiblen Tieren mitunter Stressgefühle auslösen kann. Aus diesem Grund sind Perser in erster Linie für erfahrene Katzenhalter zu empfehlen.

Perser und die Fellpflege

Die Fellpflege bei einer Perser stellt ein ungemein wichtiges Kriterium für die artgerechte Haltung dar. Die Haare des Katzenfells können ungemein schnell verfilzen, wodurch beim Kämmen des Fells Schmerzen für das Tier entstehen. Aus diesem Grund muss das Fell von einer Perserkatze regelmäßig, im Idealfall alle paar Tage, durchgekämmt werden. Ungefähr alle drei Monate kann eine Perser auch ohne Probleme mit einem guten Katzenshampoo gebadet werden. In den meisten Fällen werden Jungtiere bereits nach der Geburt und ihrem Züchter regelmäßig gekämmt, sodass die erwachsenen Katzen das Kämmen ihres Feldes gewohnt sind und dieses auch als angenehm empfinden. Zudem fördert das regelmäßige Kämmen auch die soziale Interaktionen zwischen der Perserkatze und ihrem Halter.

Die Perserkatze stellt Ansprüche an das Futter

Auch in Bezug auf das richtige Futter erweist sich die Perserkatze nicht unbedingt als einfach, denn das Katzenfutter muss für diese Tiere eine ideale Konsistenz und Struktur aufweisen! Perserkatzen nehmen das Futter hauptsächlich mit der Zunge und nicht mit den Zähnen auf, wodurch sich die Aufnahme von sehr groben Katzenfutter für die Tiere als recht schwierig gestalten kann. Mitunter kann es durch das falsche Futter daher zu einer Unterernährung der Perserkatze kommen. Zudem muss bei einer Perser auch bedacht werden, dass diese Katzenrasse selbst bei täglichem Freigang keine Nager oder anderweitige Beutetiere erlegt und diese eventuell frisst.

Haben Sie noch weitere Tipps für werdende Katzenhalter, dann freue ich mich hier von Ihnen zu lesen! Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar und berichten Sie über Ihre Erfahrungen in Bezug auf die Perserkatzen!

Viele Grüße

Sandra Marcel

PetFit Redaktion

Bild © by istockphoto.com / GlobalP

Perserkatzen benötigen eine intensive Pflege
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