Die Qualität von vielen Hundefuttermitteln, sei es nun Nass- oder Trockenfutter, wird von den Experten nicht immer als einwandfrei eingestuft und mitunter kann von einem qualitativ nicht hochwertigen Hundefutter eine ernste Gesundheitsgefährdung für die Tiere ausgehen. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Hundehalter dafür, das Futter für ihre Tiere in der heimischen Küche selbst zuzubereiten. Doch leider werden hierbei zahlreiche Fehler begangen, die ebenfalls nicht besonders positiv für die Gesundheit der Hunde sind.

In den Futternapf gehören keine Speisereste!

Grundsätzlich warnen die Experten und Veterinäre davor, den Hund mit Speiseresten vom Esstisch zu ernähren. Zumeist ist das Essen für die Tiere viel zu stark gewürzt und auch viel zu fett und sollte ein Hund langfristig mit Essensresten vom Menschen ernährt werden, können sich früher oder später zahlreiche Gesundheitsbeeinträchtigungen bei dem Tier einstellen. Des weiteren sollte kein Hund direkt vom Essenstisch aus gefüttert werden, da sich dies natürlich auch ungemein negativ auf die Erziehung des Tieres auswirkt – sobald die Hundehalter sich am Essenstisch zusammenfinden, fängt der Hund an zu betteln!

Was darf ins selbst gekochte Hundefutter?

Hunde sich Fleischfresser und daher sollten 50% des Hundefutters auch unbedingt aus Fleisch bestehen. Bei dem Fleisch muss auf eine gute Qualität geachtet werden und in der Regel bietet sich hierfür das Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel und auch Fisch an. Das Fleisch wird gekocht und darf keinesfalls gebraten werden. Zudem sollte das Hundefutter natürlich auch mit Gemüse versehen werden, wofür sich die unterschiedlichsten Gemüsearten eignen. Hülsenfrüchte sind hierbei nur in kleinen Mengen zu verwenden, da diese mitunter Krämpfe bei den Tieren auslösen können. Auch Kohlenhydrate gehören ins Hundefutter, doch sollten sich diese nicht unbedingt in Form von Weizen, Mais, Sojaprodukten und weiteren Getreidesorten gestalten, da diese von vielen Hunde nicht vertragen werden. Dinkel und Kartoffel eignen sich sehr gut als gesunde Kohlenhydratlieferanten für den Hund.

Wie sieht es mit Fett aus?

Das Hundefutter darf nicht all zu fett sein, doch steht auch der Beimischung von gesundem Öl und hin und wieder einem Schuss Sahne nichts im Wege. Auch Quark oder Hüttenkäse kann dem Hundefutter ab und zu in kleinen Mengen beigemischt werden. Generell beziehen die Hunde das benötigte Fett aus dem Fleisch und aus diesem Grund darf es der Hundehalte mit der Beimischung von zusätzlichem Fett keinesfalls übertreiben, da hierdurch eine Überfettung des Hundekörpers und auch sehr schnell ein Übergewicht beim Hund entstehen kann.

Wo finden sich Tipps für selbst gekochtes Hundefutter?

Möchte der Hundehalter seinem Tier regelmäßig selbst gekochtes Hundefutter anbieten, so ist es empfehlenswert, den Tierarzt um Rat zu fragen und sich eventuell ein spezielles Kochbuch für Hunde anzuschaffen. Hierdurch wird vermieden, dass bei der Ernährung des Hundes gravierende Fehler begangen werden und der Hund langfristig einer erheblichen Gesundheitsgefährdung durch das falsch zusammengestellte und zubereitete Futter ausgesetzt wird.

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Hundefutter selbst zubereiten

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